14.04.2026 Nachruf von Stephan Kessler Stephan musste viel zu früh von uns gehen. Wir verlieren einen guten Menschen – voller Tatendrang, voller Ideen und mit einem Engagement, das stets bei 100 Prozent lag. Obwohl wir grundverschieden waren, haben wir unglaublich viel miteinander geteilt und erreicht. Stephans Weg im Verband begann vor 40 Jahren über das Gymkhana, das Geschicklichkeitsfahren mit dem Auto, in der damaligen Sektion Wollerau am Etzel. Was als sportliches Interesse begann, wurde schnell zu einer echten Leidenschaft. Schon bald engagierte er sich weit über das Übliche hinaus – insbesondere in einer Zeit, in der diese Sparte bereits ums Überleben kämpfte. Ein entscheidender Moment war, als viele das Gymkhana bereits aufgeben wollten, da stellte sich Stephan mit Ideen, Mut und viel Herzblut dagegen. Er glaubte an die Sache – und er war bereit, dafür zu kämpfen. Diese Haltung war typisch für ihn. Auch wenn es am Ende nicht gelang, die Sparte langfristig zu erhalten, hat Stephan in dieser Zeit enorm viel bewegt. Er brachte neue Impulse, führte moderne Auswertungsmethoden ein und engagierte sich mit unermüdlichem Einsatz. Doch Stephan konnte noch viel mehr. Mit seiner Firma entex gehörte er zu den Wegbereitern der Digitalisierung im Verband. Dank seiner Unterstützung erhielt der SAM früh eine eigene Internetseite – zu einer Zeit, als viele dem noch skeptisch gegenüberstanden. Stephan hatte den Blick nach vorne und wir hatten mit ihm den Mut, neue Wege zu gehen. Heute wissen wir: Es war der richtige Schritt. 1999 wurde Stephan offiziell in die Sportkommission gewählt. Später übernahm er das Amt des Kassiers und arbeitete sich immer tiefer in die Verbandsarbeit ein. Als der Verband 2012 vor grossen Herausforderungen in der Verwaltung stand, war Stephan erneut zur Stelle. Mit seiner Firma übernahm er Verantwortung, brachte Struktur, Effizienz und neue Energie. Als Zentralverwalter wurde er Teil des Zentralvorstandes und prägte den Verband über viele Jahre hinweg entscheidend mit. Stephan war ein Macher – präzise, verlässlich und mit einem aussergewöhnlichen Pflichtbewusstsein. Über Jahrzehnte hinweg war er eine tragende Säule unseres Verbandes. Er hat Projekte initiiert, unterstützt und mit uns gemeinsam umgesetzt – immer im Sinne der Gemeinschaft. Und selbst in einer Zeit, als seine eigene Gesundheit bereits angegriffen war, dachte er nicht zuerst an sich, sondern an die Zukunft und seine Nachfolge. Auch das zeigt, wie sehr ihm seine Aufgaben und die Menschen am Herzen lagen. Stephan hinterlässt eine grosse Lücke – als Mensch, als Weggefährte und als engagiertes Mitglied unserer Gemeinschaft. Wir sind dankbar für alles, was er uns gegeben hat. Und wir werden ihn in ehrender Erinnerung behalten. Für den SAM-Zentralvorstand und alle Kommissionen Roger Uhr, SAM-Zentralpräsident Abschied von Stephan Kessler Protokoll der 99. SAM-Delegiertenversammlung in Amriswil TG Zurück